MR Dr. med. univ. et med. dent.
Elisabeth Wernhart-Hallas
FA f. Mund-, Zahn- und Kieferheilkunde
allg. beeid. u. gerichtlich zert. Sachverständiger

Implantat

Zahnimplantate können Jugendlichen sowie auch älteren Erwachsenen, also praktisch jeder Altersgruppe, eingesetzt werden. Das jeweilige Alter des Patienten hat erwiesenermaßen keinen Einfluss auf den Erfolg. Vorraussetzung ist allerdings eine zunächst bestmögliche Aufklärung und danach eine auf die Situation abgestimmte medizinische Versorgung. Die Mitarbeit des Patienten ist ebenfalls ein wesentlicher Faktor. Der Eingriff wird in örtlicher Betäubung vorgenommen und kann auf Wunsch des Patienten und bei aufwändigeren, zusätzlichen Eingriffen auch in Vollnarkose durchgeführt werden. Im Normalfall ist bei Implantatversorgung noch im hohen Alter meist genügend Knochen vorhanden. In manchen Fällen ist eine Implantatversorgung ohne begleitende chirurgische Maßnahmen nicht möglich. Risikofaktoren bei der Implantatsetzung sind z.B. Rauchen, Diabetes, Knochenschwund etc., die jedoch kein Ausschließungsgrund sind.
Das ärztliche Beratungsgespräch gibt Auskunft über Vorgangsweise und Kosten der Implantatsetzung.

Was ist ein Implantat?

Unter einem Implantat versteht man einen künstlichen Zahnersatz. Dieser Zahnersatz ist ein in den Kieferknochen eingepflanzter, zylinderförmiger Metallstift, der meist aus Titan besteht. Dabei entsteht eine feste Verbindung zwischen Titan und dem lebenden Knochen. Der Metallstift kann einzelne Zähne ersetzen oder auch als Verankerungsmöglichkeit für Brücken und Prothesen dienen.
Eventuell ist eine vorherige Sanierung der übrigen Zähne sinnvoll. (Metallunverträglichkeit, Paradontitis...)
Wann ist ein Implantat notwendig?
Meist dann, wenn ein oder mehrere Zähne verloren gehen.
  • Einzelzahnverlust
  • zahnlosem Kiefer
  • verkürzter Zahnreihe

  • Grundsätzlich kann jeder fehlende Zahn ersetzt werden, allerdings unter der Voraussetzung, dass der Kieferknochen intakt ist.